1823
2011

 

Chronik

 

Neuerliche Überlegungen bezüglich der Übernahme des Ferdinandeums durch den Reichsgau. Da Italien nochmals die Herausgabe der Südtiroler und Welschtiroler Objekte fordert (mehr dazu unter 1920), allerdings nach wie vor keinen Anspruch auf Privateigentum hat, wird nur verfügt, dass Verwaltung und Gebäude an den Gau übergehen, die Sammlungen aber beim Verein bleiben. - Ein Aufseher wird vom Reichsnährstand zum Bezirkskleintierzuchtwart bestellt und scheidet aus. - Die Erlaubnis zum Ankauf von Werken lebender Künstler wird wieder erteilt. - Wiederöffnung der Schausammlungen (Erdgeschoß und erster Stock). - Unterschutzstellung des Ferdinandeumsgebäudes durch das Denkmalamt.